Verbreitungsgebiete.


Polares Klima

Das Jahr besteht aus einem extrem langen Tag und einer langen Nacht.
Die Tage werden nicht im Frühjahr allmählich länger und im Herbst kürzer.
Am Nordpol geht die Sonne erstmals am 21. März auf und erst am 21. September wieder unter.

Kontinentales Klima

Vor etwa 12.000 Jahren wurde es wärmer, die alles bedeckende Eiskappe schmolz und die ersten Bäume - Haselnuß, Eiche und Ulme - konnten wieder wachsen. Heute zieht sich der Waldgürtel mit laubabwerfenden Bäumen von Europa über Japan bis nach Nordamerika um den gesamten Erdball. Das Klima ist geprägt von unterschiedlichen Jahreszeiten. Trotzdem ist es relativ mild, da die Ozeane das Wetter bestimmen. Vor allem aber ist das Klima regenreich, auch im Sommer gibt es keine ausgesprochene Dürrezeit.Weder Pflanzen noch Tiere müssen lange ohne Wasser auskommen.

Gebirge

Das Klima im Hochgebirge ähnelt mit seiner extremen Kälte, Eis und Schnee und häufigen Stürmen dem der Arktis. Allerdings gibt es auch erhebliche Unterschiede.

Im Hochgebirge ist der Sauerstoffgehalt der Luft geringer, die UV-Strahlung stärker und das Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht gewaltig. In den Sommermonaten kann es ausgesprochen trocken werden.

Wüste

Echte Wüsten sind durch extreme Trockenheit gekennzeichnet, die auch mehrere Jahre andauern kann. Der jährliche Niederschlag ist sehr gering und nicht gleichmäßig über die Monate verteilt. Oft kommt die Jahresration an Wasser auf einen Schlag, was sogar zu kurzfristigen Überschwemmungen führen kann. Dann erblüht die Wüste für wenige Wochen und präsentiert sich in einer ungeahnten Pracht.

Savanne

Die Savanne zeichnet sich durch einen Wechsel zwischen Regen- und Trockenzeit aus. Während der Dürre trocknen viele Wasserläufe aus und die Nahrung wird knapp. Daher müssen Herden lange Wanderungen unternehmen, um zu besseren Weidegründen zu gelangen.

Tropischer Wald

Durch ihr hohes Wachstum fangen die Bäume das Sonnenlicht weit oben ab, was auf dem Boden Dämmerlicht erzeugt. Den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend spielt sich das Tierleben in verschiedenen Etagen ab. Wer frische Blätter und Früchte mag, muß in die Baumkronen. Am Boden leben diejenigen Tiere, die sich von dort wachsenden Pflanzen und den heruntergefallenen Blättern und Früchten ernähren - Hirsche, Nagetiere und natürlich auch deren Feinde gehören dazu. Wie in allen anderen Lebensräumen herrscht auch im Wald ein reges Nachtleben. Uhus und andere Eulen, Fledermäuse, Katzen und viele Insekten sind nur einige Beispiele.

Meer

Der größte Lebensraum unseres Planeten bedeckt 71% der Erdoberfläche. Hier liegt die Wiege des Lebens und hier sind alle grossen Linien des Tierreiches, die Tierstämme, entstanden - verschiedene Würmer, Weichtiere, Gliedertiere und Wirbeltiere - alle kommen ursprünglich aus dem Meer. In den Meeren herrscht die größte Vielfalt, wobei die Korallenriffe den prächtigsten Lebensraum darstellen. Auf dem Festland kann bestenfalls der tropische Regenwald damit verglichen werd

Süßwasser

Das Süßwasser - nichts ist vielfältiger. Es gibt nicht den einen "Lebensraum Süßwasser", sondern viele unterschiedliche und für jedes einzelne Lebewesen andere Anpassungen sind erforderlich.

Haustiere

Vor etwa 10.000 Jahren begannen die Menschen mit der Tierhaltung. Waren sie vorher Jäger und Sammler gewesen, mußten sie nun Winterfutter für ihre Tiere lagern. Die Haltung von Haustieren war also mit dafür verantwortlich, daß der Mensch feste Siedlungen baute und seßhaft wurde. Diese neolithische Revolution veränderte die Lebensweise der Menschen in einem vorher unbekannten Ausmaß.

letzte Änderung: 18.02.2016