Riedbock, Bergriedbock - Mountain Reedbuck


Bergriedböcke bevorzugen bergige Grashänge, von denen sie manchmal zur Nahrungssuche oder zur Wasseraufnahme herabsteigen. Sie sind hauptsächlich tagaktiv und fressen am frühen Morgen und späten Nachmittag. Während der größten Hitze am Tag liegen sie im Schatten oder verstecken sich zwischen Büschen. Bergriedböcke leben in kleinen Gruppen von 3-8 Tieren mit einem territorialen Männchen. Auf der Flucht stoßen sie Warnpfiffe für die anderen Herdenmitglieder aus und stellen ihren buschigen weißen Schwanz auf. Einmal ist dies ebenfalls ein Warnsignal für die anderen Bergriedböcke. Andererseits wird damit dem Raubfeind mitgeteilt, dass er entdeckt worden ist und keine Chance auf Jagderfolg hat. Ob beide oder nur eine dieser Deutungen zutrifft, ist nicht vollständig geklärt. Bergriedböcke gehören zu jenen Arten, die in Süd- und Ostafrika vorkommen, dazwischen aber fehlen. Wahrscheinlich sind die getrennten Populationen Überbleibsel aus einer Zeit vor mehreren 10 000 Jahren, als andere Klimaverhältnisse herrschten und das Verbreitungsgebiet viel größer und zusammenhängend war.

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Familie

Hornträger (Bovidae)

Verbreitung

Südliches Afrika

Nahrung

Gräser, Kräuter, Laub

Körper-Rumpf-Länge

bis 125 cm

Gewicht

 bis 30 kg

Lebenserwartung

 15 Jahre

Tragzeit

 240 Tage

Anzahl Junge

 1, selten 2

letzte Änderung: 22.02.2016