Füttern im Opel-Zoo


In fast allen zoologischen Gärten ist das Füttern der Zootiere verboten. Im Opel-Zoo
hingegen können die Besucher viele Tierarten füttern. Das geht selbstverständlich
im begehbaren Streichelzoo, aber auch bei Rothirsch, Mufflon, Elefant etc.

Das Füttern erlaubt den noch näheren Kontakt zu den Tieren als es ohnehin schon
möglich ist. Durch das Füttern und damit verbundene Berühren wird der Zoobesuch
gerade für Kinder aus einem Ballungsraum wie Rhein-Main mit wenig oder gar keinem
Tierkontakt zu einem einmaligen und unvergesslichen Erlebnis.

Allerdings gilt die Füttererlaubnis nicht bei allen Tieren. Bei gefährlichen Tieren wie
Luchsen und Affen ist das sofort verständlich. Es gibt aber auch genügend Tiere wie
Giraffen, Elche und Lisztäffchen, die Nahrungsspezialisten sind und nur spezielles
Futter vertragen. Darüber hinaus führen auch Lebensmittel, die allgemein als
„gutes Futter“ angesehen sind, zu Schäden. Brot kann bei Wiederkäuern Koliken
hervorrufen oder bei Eseln und Ponys Hufrehe begünstigen, zuviel Erdnüsse lassen
Papageien und zuviele Bananen Affen verfetten und schädigen Herz und Leber. Lebensgefährlich
für die Tiere ist das Verfüttern von schimmeligen Lebensmitteln.

Und so müssen mitgebrachte Futtermittel auf jeden Fall an der Kasse abgegeben werden, damit sie bei uns untersucht und gezielt den einzelnen Tieren zugeteilt werden können. Das Füttern der Tiere ist ausschließlich mit dem vom Zoo angebotenen Karotten und Trockenfutter erlaubt und auch nur bei den Tieren, bei denen kein Fütterverbot am Gehege angebracht ist.

letzte Änderung: 17.02.2016